12 Tipps Um Deinen Selbstwert Zu Steigern

Das Thema “Selbstwert” spielt in unserem Leben eine große Rolle. 

Beziehungsweise sollte es das zumindest. 

Ich bin mir darüber bewusst, dass viele zu oft abgelenkt sind, um sich dessen bewusst sein zu können. Aber genau dafür bin ich ja da. 

Ich möchte euch in diesem Artikel einige Tipps mit an die Hand geben, die ich mir selbst auch erstmal eingestehen musste.

Früher gab es Phasen, wo ich sehr unbewusst mit meiner Zeit umgegangen bin. Bzw. habe ich auch zu einem gewissen Teil meine Zeit bewusst falsch genutzt und mich dazu entschieden, nicht über mein Leben und mein aktuelles Verhalten nachdenken zu wollen. 

Ich lenkte mich lieber von den herausfordernden Situationen in meinem Leben ab, anstatt mich ihnen zu stellen. Dies führte zu einer inneren, sich ausbreitenden Unzufriedenheit. Wobei ich auch sagen muss, dass ich bei manchen Situationen keinen Einfluss hatte, der stark genug war, um die Gegebenheiten zu meinen Gunsten zu ändern. 

In diesem Fall war mir nichts anderes möglich, als mein Elternhaus so früh wie möglich zu verlassen. Ich wollte auf eigenen Beinen stehen. Mich nie wieder bevormunden lassen. Tätigkeiten so angehen, wie sie mir Spaß machen, statt dauernd verbessert zu werden.

Damals hasste ich mein Leben. Ich hatte das Gefühl, keine Entscheidungsgewalt über die Dinge zu haben, die mich umgaben, weil ich nicht das Gefühl hatte, akzeptiert zu werden. Wenn ich dieses gefühl bekam, igelte ich mich ein und ließ es sein, jemanden aus dem umfeld mein wahres ich zu zeigen. Ich fokussierte mich auf mich. Auf Sport, lesen. 

Dinge, die mir Spaß machten. Irgendwann fing ich an zu kiffen, woraufhin ich auch aufhörte zu zeichnen, da dieses Gift meine Kreativität und meinen Selbstwert blockierte. Genug von mir erstmal.

Ich will euch sagen, und zeigen, was euch gut tut. 

Manche Umstände kann man sich in seinem Leben leider nicht aussuchen. 

Man kann sie jedoch annehmen und akzeptieren, wie sie sind. 

Daraufhin obliegen uns 2 Möglichkeiten :

  1.  Entweder : es kann bleiben, wie es ist
  • Die Umstände sind aushaltbar
  • Du kannst trotz der Herausforderung deinem Weg folgen und dein Glück mit der Situation finden. 
  1. oder : du musst die Situation ändern / verlassen
  •  die Situation stresst dich permanent, du findest keine Ruhe, 
  • es entwickeln sich Schlafprobleme, du beginnst, jede deiner Handlungen zu überdenken, grübelst oft und kannst deinen Wert nicht mehr klar sehen. 
  • Mal geht es dir massiv gut, und in der nächsten Sekunden droht alles Gute von jetzt auf gleich zu verblassen.

Wir sollten niemals in einer Umgebung verharren, die uns in unserer Weiterentwicklung stört.

Jeder einzelne von uns hat die Macht, über sein eigenes Leben zu entscheiden und zu bestimmen, in welche Richtung es gehen soll. 

Wir können selbst entscheiden, ob wir uns negativ von anderen beeinflussen lassen, oder ob wir uns aus negativen Momenten den Mehrwert und die Lehre herauspicken wollen. Viele vergessen das leider. 

Liebe ist generell wichtig, doch am wichtigsten ist die Selbstliebe. Ohne Liebe kann nichts wachsen und alles wächst schneller, wenn man sich mit aufrichtiger Aufmerksamkeit darum kümmert, und es mit Fürsorge zum Wachsen bringt. 

Wenn du selbst friedlich mit dir umgehst, wirst du es auch mit anderen Menschen tun. Du solltest dich gelassen in deiner Position zurücklehnen, mit dem Wissen, dass du deinen Wert selbst bestimmst. Sonst keiner. Niemand kann dich angreifen. Das einzige, was dich angreifbar macht, ist, wenn du einer bedeutungslosen Situation eine zu hohe Bedeutung anrechnest.

Wobei du selbst bestimmen und entscheiden kannst, wie Bedeutungsvoll du deine Umstände finden möchtest. Des anderen machst du dich angreifbar, wenn du dich mit der Grundlage deiner „Umstände“, bzw. deines Seins nicht auseinandergesetzt hast und dich daraufhin wegen der Meinung eines Anderen, persönlich angegriffen fühlst. Denke dabei daran, dass jeder eine subjektive Wahrnehmung hat. Alles was dir jemand entgegenbringt, ist zu 99% lediglich eine Meinung, und keine Tatsache.

Du musst dich nicht mit jemanden streiten, nur um so gesehen und verstanden zu werden, wie du bist. Wenn dich jemand nach einer Weile nicht versteht, ist das einfach nur ein Indiz darauf, dass eure Charaktere zu verschieden sind und du dich nicht weiter mit der Person auseinandersetzen solltest. Vor Allem nicht in der Thematik. Du musst niemanden zwingen, deine Ansichten zu teilen.

Hör auf zu kämpfen und verlasse Situationen, in denen du dich nicht leicht fühlst. Außer es ist eine gesunde Herausforderung, die dich weiterbringt.

Wir sollten alle nett miteinander umgehen, wenn wir schon wissen, wie zerstörerisch die Worte von einem Selbst in dem Geist eines anderen widerhallen können. 

Für einen gesunden Selbstwert solltest du : 

Eine Gesunde Routine Entwickeln

  1. Damit meine ich eine Morgen-/, und eine Abend-Routine. Schreibe dir zum Beispiel jeden Morgen 3 Dinge auf, für die du dankbar bist. Setze dir ein Tagesziel, auf was du dich fokussieren willst. Und notiere 3 wichtige To-Do`s für den Tag, die du nicht wieder aufschieben möchtest. Romantisiere die einfachsten Dinge in deinem Leben. Sowas wie Skincare, spazieren gehen, Lesen, Zähneputzen, Yoga, Meditieren, dein Bett machen, aufstehen. Einfach alles.

Journalling

  1. Fang an zu Journalen. Das hilft dir dabei, über deine gesunden und ungesunden Verhaltensweisen zu reflektieren. 

Glaubensmuster Umtransformieren / Umformulieren

  1. Notiere deine Glaubensmuster und transformiere sie um, falls sie negativ programmiert sind (zb. : Geld ist schlecht, zu: Geld ist gut, damit kann ich mir meine Träume ermöglichen“ oder von “Ich kann nicht gut einschlafen” zu “ich kann sehr gut einschlafen”…). Dadurch kannst du mit der Zeit dein Unterbewusstsein umprogrammieren, was für den Großteil deiner alltäglichen Handlungen verantwortlich ist.

Manifestation

  1. Manifestiere dein Traumleben. Halte dir vor Augen (schreib es auf, gestalte dein Vision-Board, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten), wie du dir dein Traumleben vorstellst und denke regelmäßig daran, wie schön dein Leben sein wird, wenn du die Routine etablierst, die du brauchst, um deinen Zielen näher zu kommen.

Halte Dir Deine Fortschritte Vor Augen

  1. Schreibe dir auf und halte fest, was du gut machst / gut kannst. – Dadurch entwickelt sich dein Selbstwert von ganz allein. Vor allem, wenn du die Dinge, die du gut kannst, regelmäßig ausführst oder ein Ziel hast, z.B. willst du beim Tanzen gut werden: halte dir auch dann DEINE Fortschritte vor Augen. 

Vergleiche Dich Nicht Mehr Mit Anderen

  1. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern mit dir selbst. Mit deiner früheren Version. DU und DEIN Können sind dein erster Anhaltspunkt! 

Fehler Sind Menschlich

  1. Kritisiere dich nicht für Fehler. Fehler sind menschlich, und daher, dass wir ohne sie gar nicht wachsen könnten, dürfen wir auch gerne offen darüber reden. Fehler sind lediglich Erfahrungen und nichts, wofür man sich schämen müsste. 

Sei Authentisch

  1. Steh zu dir und äußere dich mit deinen Wünschen und Zielen, wenn du dich bei Menschen wohl fühlst, oder es für richtig hältst, deine Persönlichkeit und deine sehnlichsten Gedanken preiszugeben. (Ich teile nicht alles mit jedem, sondern mache es an den Menschen fest, ob ich viel über ein Thema sprechen möchte.)

Achte Auf Dein Umfeld

  1. Achte auf ein unterstützendes Umfeld. Es ist wichtig, zu wissen, dass ihr bei den Menschen, mit denen ihr regelmäßig in Kontakt steht, permanent gut aufgehoben seid. Schneidet euch von den Menschen, die euch runterziehen und durch die ihr euch regelmäßig schlecht fühlt, ab. 

– Wenn du weiterkommen willst, musst du Dinge tun, die dich weiterbringen und dich mit Menschen umgeben, die dich unterstützen !

Glaube An Dich

  1. Glaube an dich und deinen Erfolg. Uns steht meistens nichts im Weg, außer wir selbst. Lasse deinen Glauben wachsen, indem du regelmäßig etwas für dich machst, wodurch sich der Glaube an dich stärkt. Lass die Zweifel kleiner werden, indem du ihnen bewusst keine Beachtung schenkst. 

– Lege deinen Fokus auf das Positive, was dich stärkt!

Sei Du Selbst

  1. Bleib der gute Mensch, der du bist und ziehe deine Konsequenzen aus deinem Verhalten, auch wenn andere dich schlecht behandeln. Das heißt, dass du gerne Grenzen ziehen darfst. Schau nach, in welchen Punkten deines Lebens du dich selbst nicht gut genug behandelst und ändere die Umstände. – Ich zum Beispiel habe oft falsche Prioritäten gehabt und Menschen geholfen. Meine ganze Zeit in die Probleme anderer gesteckt, obwohl ich mich selbst mehr gebraucht hätte. 

Prioritäten

  1. Priorisiere dein Wohlempfinden! 

Es steht an erster Stelle, dass es dir gut geht. Das ist nicht egoistisch, sondern selbsterhaltend. Und das ist essentiell wichtig für deinen Erfolg. Jeder will in seinem Leben weiterkommen. Du bist der einzige, dem es durch dein Verhalten schlecht oder gut geht. Jeder ist für sein “Glück” selbst verantwortlich. Eigenverantwortung zu übernehmen ist überaus wichtig. Und es ist auch wichtig, andere Menschen mal alleine mit ihren Problemen zu lassen. Sie werden es, so wie du, überleben und daran wachsen. Zumindest, wenn du dich selbst gerade mehr brauchst.

Bitte tut euch selbst gut. Danke. 

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