Manchmal Verschwende Ich Meine Zeit, Passiert Dir Das Auch?

Hey Ihr lieben Leser,

Ich bin seit einer Woche krank und habe demnach viel Zeit zum Nachdenken.

Ich weiß gerade generell nicht so recht, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. 

Bzw. stehe ich mir gelegentlich selbst im Weg.

Ich habe mir viel Zeit genommen, um mich auszuruhen, was total in Ordnung und notwendig ist.

Nur leider vernachlässigte ich es, mal spazieren zu gehen und zu meditieren, was mir grundlegend sehr wichtig ist. 

Genauso wie zu zeichnen und zu lesen. 

Mein Journal habe ich zum Glück noch geschrieben. 

Daher, dass ich Disney Filme liebe, schaute ich einige davon, was mir ein gutes Gefühl gab.

Schlecht fühlte ich mich, wenn ich Tagsüber fast permanent vorm Bildschirm hing und mir z.B. auf Krampf unzählige YouTube Videos anschaute, die mich nur so semi interessierten und zufrieden stellten.

Langsam geht es mir besser, ich will mich dennoch erstmal ordentlich auskurieren, bevor ich die Krankheit verschleppe. Was mir etwas schwer fällt.

Es ist für mich extrem wichtig einzusehen, dass ich nicht Nichts machen muss, nur weil ich Krank bin. Ich kann jederzeit Aktivitäten nachgehen, die mich zufriedenstellen und trotzdem ein gewisses Anstrengungslevel haben. Mein Körper wird mir schon vermitteln, wann ich mich mehr ausruhen sollte.

Ich hatte früher oft das Problem, alles Schwarz-Weiß zu sehen; das fällt mir auch jetzt manchmal noch auf die Füße. Leider bremse ich mich dadurch ab und zu selbst aus und beeinflusse mich auf eine Art und Weise, durch die mich am Ende des Tages unwohl fühle.

Ich möchte Zukünftig anders handeln.

Negative Aspekte die mir aufgefallen sind, durch die ich mich schlecht gefühlt habe : 

  • Ich hing viel zu viel vorm Bildschirm.
  • Ich war zu selten draußen
  • Ich habe meine Interessen vernachlässigt, die nicht viel Energie verbrauchen

Warum ich das schreibe? 

Mir ist stark vor Augen getreten, dass ich viel zu schnell dem Internet verfalle und Tätigkeiten vernachlässige, die mir wirklich Spaß machen. 

Wenn ich zum Beispiel beginne, eine Serie zu schauen, gucke ich diese nicht ab und zu. Ich verfalle ihr. 

Ich versinke in einer Welt, die nicht real ist und vergesse, dass ich selbst ein Leben habe, das ich leben will. 

Ich vernachlässige meine Seele, die sich nach Natur und Ausgeglichenheit sehnt. Ausgeglichenheit empfinde ich nur, wenn ich Handlungen nachgehe, die ich liebe und die mich herausfordern. Zeichnen zum Beispiel ist ein langer Prozess, bei dem ich mich anstrengen muss. Es ist eine Tätigkeit, die Aufmerksamkeit, Fokus, Leidenschaft und Präzision erfordert. Das weckt große Freude in mir.

Für mich ist es außerordentlich wichtig, Erfahrungen in der Realität zu sammeln und nicht vor dem Bildschirm. 

Ich will stets im Hinterkopf haben, wie wertvoll und kostbar meine Lebenszeit ist. 

Das Leben ist endlich, also will ich auch so handeln, als könnte jeder Tag mein letzter sein. Ich möchte jede Sekunde meines Lebens aufrichtig und bewusst genießen.

Am wichtigsten ist es für mich, dass ich mich selbst verwirkliche und mir die Liebe entgegenbringe, die ich verdiene; indem ich meine Zeit mit Dingen fülle, an denen ich stetig wachse und durch die ich spüre, wie wunderschön ein erfülltes und aufregendes Leben ist. 

Vielleicht fallen Dir ja auch einige Dinge ein, die du machst, obwohl sie dich nicht wirklich zu 100% glücklich machen, wenn du mal in Ruhe in dich reinfühlst.

Ich wünsche mir und Euch viel Spaß dabei, einige Angewohnheiten zu ändern. 🙂

Namaste.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen